Nouruz (persisch نوروز , gesprochen [nouˈɾuːz])

Das persische Neujahrsfest

 

Das für uns traditionelle Neujahrsfest wird Mitte März gefeiert, es richtet sich nach dem Sonnenkalender. Neujahr ist in unserem Heimatland also nicht wie hier am 01. Januar.

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Was Nouruz bedeutet

Wörtlich übersetzt heißt Nouruz ‚Neuer Tag‘ (nou oder nau: neu, Ruz: Tag).

 

Das Nouruz-Fest

Nouruz ist der Name des Neujahrs- und Frühlingsfestes, das am 20. oder 21. März vor allem im iranischen Kulturraum gefeiert wird. Es entspricht dem bei uns mit Silvester gefeiertem Jahresanfang. Die Zählung des neuen Jahres richtet sich im Iran nach dem Sonnenkalender. Es beginnt mit der Frühlings- und Nacht-Gleiche zwischen dem 19. und 21. März und daher zusammen mit dem astrologischen Tierkreiszeichen Widder. Die Festlichkeiten erstrecken sich insgesamt über 13 Tage.

 

Seit dem 10. Mai 2010 ist Nouruz auf Beschluss der 64. Generalversammlung der Vereinten Nationen als Internationaler Nouruz-Tag anerkannt. Die Generalversammlung stellte in ihrer Erklärung fest, dass „Nouruz ein Frühlingsfest ist, das von mehr als 300 Mio. Menschen seit mehr als 3000 Jahren auf der Balkanhalbinsel, in der Schwarzmeerregion, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten gefeiert wird“. Am 30. September 2009 hatte die UNESCO den Nouruz-Tag in die Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen.

 

Haft Sin

Wichtigster Bestandteil des Neujahrsfestes ist die Zubereitung des Haft Sin („Sieben S“), dessen Bestandteile unbedingt mit den Anfangsbuchstaben des persischen „S“ beginnen müssen, welche sind:
 

  -  Sekke – Münzen

  -  Sib – Apfel

  -  Somach – ein persisches Gewürz (Gewürzsumach .... im Restaurant auf den Tischen)

  -  Sombol – die Hyazinthen

  -  Sir – Knoblauch

  -  Sabseh – Weizen, Gerste, Kresse oder Ähnliches

  -  Serke – Essig
 

 und des aus sieben Früchten bestehenden Neujahrsgetränks Haft Mewa.

 

Es werden sieben Speisen zubereitet, die möglichst mit dem Buchstaben „S“ beginnen sollten und die sieben Tugenden des Zoroastrismus symbolisieren. Diese werden zusammen mit Smanak (Keimlinge aus sieben Getreidesorten), einem Spiegel, einer Kerze und einem heiligen oder wichtigen Buch (dem Koran bei Muslimen, der Bibel bei den Christen, der Avetsa oder einem Bild Zarathustras bei Zoroastriern oder einem Gedichtsbuch) auf einem Tisch gedeckt.

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